22. November 2019

Pandora

Vorgeschichte

Er stand auf einer Waldlichtung in tiefschwarzer Nacht, fest entschlossen mit einer Phiole in der rechten Hand und die linke zur Faust geballt.

Die Lichtung wird getaucht in das gleißend helle Licht seiner Schwingen während diese sich langsam ausbreiten und jeden Stern am Himmel in Ehrfurcht erbleichen und die folgende Tat bezeugen zu lassen.

Die Hand des Engels wandert zu seiner Brust, zielstrebig auf sein Herz zu. Sie hält am Brustkorb kurz inne bevor sie, befähigt durch seine göttlichen Gaben, in diesen eindringt und sein Herz hervor zieht.
Hell strahlt der Schimmer unendlichen Mitgefühls während er sich sein Herz ansieht wie es pulsiert, pumpt und seinen unbändigen Lebensdurst bekundet.

Plötzlich rinnt eine einzelne Träne seine Wange hinunter, langsam, tausendfach funkelnd im göttlichen Licht des Cherubim welcher langsam mit der Phiole zu seiner Wange wandert, um dort letztlich die Träne aufzufangen und sich eine Weile anzusehen.

>>Auch wenn meine Brüder glauben werden du seist meinetwegen in die Welt gekommen, so könnte ich niemals meiner selbst wegen weinen. Die Liebe ist es die dich gebar, die Liebe ist es die diesen Tag beschwor, die Liebe wird es sein die dich brauchen wird.<<

Er sieht wieder auf sein Herz während sich sein Gesicht langsam von einem grundfröhlichen erst in einen besorgten, dann in eine wütenden und schließlich zu einem gleichgültigen Ausdruck wandelt.
Während dessen vergeht das Licht und der Schein seiner Engelsflügel und das Herz in seiner Hand bekommt zunehmend schwarze Adern, wird blasser und schlägt immer unregelmäßiger, immer schwächer, immer langsamer.

Am Ende ist das Herz ein dunkler, verkrüppelter Haufen verrottendes Fleisch welches nur noch sehr langsam, einen Schlag in hundert Jahren, schlägt und seine Flügel strahlen nicht mehr das hellste Licht der Schöpfung, sondern funkeln tiefschwarz und erstrahlen vor reine Dunkelheit, jedes Licht verschlingend das sie berührt.

Einzig die Träne in der Phiole erinnert noch an das gleißende Licht vor der Verwandlung. Während die Träne noch immer das Licht der Schöpfung selbst in die Welt trägt ist derjenige der sie vergoss dunkler als die hoffnungsloseste Nacht geworden.

Der Engel, oder das was von ihm übrig ist, verkorkt die Phiole und legt das Herz zurück an seinen Platz in seiner Brust.

Während er auf sieht, erkennt er ein junges Mädchen, vielleicht 15 oder 16 Sonnenläufe alt, vor ihm stehen.
Sie steht dort gleichermaßen noch vom Glanz seiner alten Ausstrahlung verzückt und von seiner neuen Aura vor Schreck zur Salzsäule erstarrt vor ihm mit einer kleinen Schatulle in ihrer Hand haltend.

>> Dies war nicht für die Augen eines Sterblichen bestimmt, doch kann ich das Gesehene nicht ungeschehen machen. Komm, geh einige Schritte mit mir. <<

Noch immer fliehen wollend ist es ihr unmöglich der Bitte des Engels zu widersprechen, also begleitet Sie ihn durch den Wald.

Beide sind still und und doch beginnt sie eine Ahnung zu bekommen, was sie soeben mit angesehen hat.

Am Rande des Waldes angekommen wendet er sich wieder zu dem Mädchen.

>> Nimm diese Phiole und leg sie in deine Kiste. Achte darauf, dass sie nichts anderes enthält, das ist wichtig!
Behalte diese Truhe als deinen größten Schatz und öffne Sie niemals, nicht bevor nicht einer meiner Brüder zu dir kommt, um den Inhalt zu holen.<<

>>Aber das kann ich nicht annehmen, es ist Eure Träne, das letzte Licht das Ihr hattet!<<

>>Es ist die erste und einzige Träne die ich jemals geweint habe und haben werde. Sie ist der Beweis dessen was ich einmal war, der Liebe die einst in mir wohnte. Doch war diese Liebe fast immer nur auf mich selbst gerichtet, bevor ich sie an einen Menschen verschenkte.<<

>>Was ist geschehen?<<

>>Der Tod kam und nahm sie mir. Das war der Tag an dem mein Herz starb, doch ist es einem Engel unmöglich nicht zu lieben, verboten zu trauern. Heute gab ich diesen Gefühlen nach und meine Strafe wird mich bald ereilen.<<

Gerade gesagt, taucht etwas vor Ihnen eine Gestalt in dunklem Mantel, Kapuze und Sense in der Hand bei den Feldern auf.

>>Aber dann solltet Ihr mir diese Träne erst recht nicht geben, welches Licht wandelt denn noch mit euch?<<

Er blickt das junge Mädchen an: >>Du bist noch jung und obwohl es mir früher das Wichtigste war, so ist mir dieses Licht heute gänzlich egal. Du kannst es behalten, aber versprich mir auf sie aufzupassen, so wie ich es dir gesagt habe und ich verspreche dir: meinen Freund dort wird dich nicht erneut besuchen, solange die Schatulle ungeöffnet bleibt.

Aber bitte sag mir deinen Namen dass ich ihm sagen kann wen er meiden soll.<<

>>Pandora.<<

Der Engel geht auf den Wanderer vom Feld zu, sie scheinen sich zu kennen und Pandora sieht den beiden nach, solange sie diese noch in der Dunkelheit erkennen kann. Dann öffnet Sie die Schatulle, welche ohnehin leer war, da sie im Wald schöne Steine für eine Kette sammeln wollte. Sie legt die Phiole in die Schatulle und schloss diese für eine sehr lange Zeit.

Als die Schatulle sich schloss verschwanden die beiden Gestalten vor ihr auf dem Feld und auf der Schatulle erschien ein Drudenfuß, ein Bannzeichen welches alle üblen Einflüsse, alle Teufel und Dämonen, selbst Engel bannen würde, auf dass nur ein Mensch in der Lage sein würde diese Schatulle jemals zu öffnen.

Als Pandora aufblickt sieht sie einen großen Feuerball direkt aus den Wolken hernieder gehen und es scheint als ob er einmal kurz aufflackert als sie ihn erblickt.

Sie sieht ihm nach bis er am Horizont hernieder geht und das zweite Zeitalter der Schöpfung war beendet.

Hauptteil

Samael wanderte über die Welt und genoss wie so oft seine Zeit unter den Menschen, diesen Geschöpfen die sein Vater so sehr liebte. Ihm waren sie recht egal da sie ohnehin nur einen geringen Teil der Schöpfung erkennen konnten.

Er bemitleidete die Menschen für ihren begrenzten Horizont und dafür, dass sie selbst nach dem Granatapfel im Paradies nur den freien Willen, statt die umfassende Erkenntnis der Schöpfung erhielten.

Es war ein Sommertag als Samael durch ein kleines Dorf ging und ein junges Mädchen sah.
Sie war rein und unschuldig und von jetzt auf gleich erkannte Samael was Gott an diesen Geschöpfen fand. Erstmals in seiner Existenz liebte Samael etwas mehr als sich selbst und er liebte sie bedingungslos und er wusste nicht wie er sie ansprechen sollte.

Erst am Tag ihres 19. Geburtstages konnte er sich überwinden und sprach sie an.
Mit frisch vom Feld gepflückten Blumen stand er vor ihr und gratulierte ihr zu ihrem Ehrentag.
Er war ihr in letzter Zeit schon mehrfach aufgefallen und beide verbrachten den halben Tag gemeinsam.
Sie wanderten über die Felder, philosophierten unter einem großen Apfelbaum und zum Schluss malte Samael sie während sie zur blauen Stunde am Dorfbrunnen saßen.
Er brachte sie bei Sonnenuntergang heim und hatte das Gefühl, dass dieser Tag endlos sein müsste.

Die nächste Woche konnte er sie nirgendwo finden, weder in der Stadt, noch auf den Feldern oder im Wald.
Da sie auch nach einer Woche nicht ein einziges mal am Brunnen Wasser holen war beschloss Samael nachzusehen was los sei.

Ihr Vater öffnete die Tür und musterte Samael sehr eingehend.
Beide unterhielten sich lange und Samael erfuhr, dass der Vater seiner Tochter Hausarrest gab, da sie so spät heim gekommen war und er gehört hatte, dass die mit einem Mann gesehen worden war.

Samael beteuerte ihm seine Aufrichtigkeit und dass sie nichts getan hätten, das er als obszön oder unsittlich ansehen würde.
Er zeigte ihm das Bild das er gemalt hatte und bat ihn sie nicht weg zu sperren.

Erst als Samael ihm gebot, dass es eine Sünde, in seinen Augen gar eine Todsünde sei etwas derart schönes wie seine Tochter vor der Welt zu verstecken erkannte der Mann dass ein Engel vor ihm saß.
In Folge diskutierten Sie darüber welche Zukunft eine Verbindung zwischen einem Menschen und einem Engel hätte.
Der Vater gab zu bedenken, dass Engel unsterblich seien und Menschen altern und schließlich sterben.
Obwohl Samael Einwand ihr Leben verlängern zu können, Ihre Jugend sehr lange zu bewahren und sie selbst als alte Frau zu lieben konnte er nicht umhin zu erkennen, dass sie irgendwann von ihm gehen würde und dass er ihr aufbürden müsste ihre Familie und freunde gehen zu sehen. Sie würde alle Menschen um sich herum gehen sehen: wieder und wieder und sich der Sterblichkeit nur all zu bewusst sein.

Danach fragte ihn der Vater, ob er überhaupt mit einem Menschen zusammen sein könne, ob er seiner Tochter geben könne, was sie braucht: Ein Zuhause, eine Heimat, das Gefühl geliebt zu sein und schließlich… Kinder.

Samael wusste, dass er Ihr Liebe geben konnte, aber der Rest… da war er sich unsicher.
Zum Abschluss bat er den Vater sie wieder in die Welt zu entlassen und ihm Zeit zum Nachdenken zu geben und versprach ihm erst mit ihm zu sprechen, bevor er sich erneut bei ihm melden würde.

Samael musste lange nachdenken über die Worte des besorgten Vaters und auch seine Brüder konnten ihm nicht helfen bei seinen Fragen. Schließlich schilderte er seine Situation Gott und fragte ihn um Rat.

Dieser entgegnete ihm jedoch, dass er keine Macht mehr über die Menschen hat und dass Samael selbst es war der als Schlange dafür sorgte, dass die Menschen einen freien Willen bekamen und dass nicht er zu entscheiden habe was das Beste für dieses arme Mädchen sei, sondern dass nur sie selber in der Lage wäre ihren Weg zu wählen.

Dies war nicht die klare Antwort die sich Samael von seinem Vater gewünscht hatte, aber eine die ihm zumindest einen Weg wies.
Schließlich kam Samael wieder zum Vater des Mädchens und erkannte dass mehr Zeit vergangen ist, als Samael dachte und der Vater krank geworden ist.
Seine Tochter sah noch immer aus wie 19, obwohl sie mittlerweile 25 war und verlobt.
Samael war erschrocken, aber konnte nachvollziehen, dass Menschen ein anderes Zeitgefühl hatten als Engel und Sie sich um ihre Familie kümmern muss. Als einziges Kind möchte sie sich um ihre Familie kümmern und da Samael so lange nicht mehr da war hat sie sich entschieden ihr Leben weiter zu führen.

Als er sie sah konnte er ihr einfach nicht böse sein und sprach mit ihr alleine.
Sie sprachen darüber wie Ihre Zukunft aussehen würde.
Samael konnte nicht umhin ihr offen und Ehrlich zu sagen, dass er ihr nichts versprechen könne, außer dass sie an seiner Seite langsam altern und ein sehr langes Leben führen würde.
Gleichzeitig eröffnete er ihr aber, dass dies bedeutet, dass die Menschen um sie herum altern und sterben würden.

Nach langen Diskussionen und vielen Tränen verließ Samael sie und bat sie ihr Leben zu leben. Das letzte das er ihr sagte war, dass Sie sich überlegen solle wie Ihr Leben aussehen solle und er Sie zu geeigneter Zeit erneut aufsuchen würde. Sie solle dann entschieden haben ob Sie ihn weiter begleiten wolle oder nicht.

Samael sprach in der folgenden Zeit viel und lange mit dem Tod über seine Arbeit und deren Notwendigkeit.
Eines Tages begleitete Samael den Tod zu einem ganz bestimmten Auftrag und am Grab sah er einen Menschen, den er schon viel zu lange gemieden hat.
Ihr Mann wird beerdigt und der Tod holt seine Seele ins Jenseits. Samael spricht kurz mit ihm und bedankt sich, dass er so lange gut auf sie aufgepasst und für sie gesorgt hat. Er erkennt ihn und sagt ihm, dass sie es ihm nie gesagt habe, aber dass er immer wusste, dass sie ihn zwar geliebt habe, aber ihre wahre und innerste Liebe immer einem anderen galt.

Nach der Beerdigung, als auch die Familie sich langsam zurück zog klopfte Samael an ihre Türe.
Als Sie öffnete war sie zwar leicht gealtert, aber noch immer wunderschön.
Sie umarmte ihn und bot ihn herein.
Nach ihrem Gespräch sagte sie ihm, dass Sie sich schon vor langer Zeit entschieden hat mit ihm zu kommen, wenn er sie fragen würde.
Einige Tage später packten Sie die nötigsten Dinge und gingen weg.

Ihre Reise führte Sie an alle möglichen Orte und Sie erlebten den Aufstieg und Fall einiger Kulturen im Laufe der Zeit.

Meistens konnte Sie ihre melancholischen Phasen vor Samael verbergen, doch insgeheim wuchs mit jedem Jahrhundert, mit jeder Generation und mit jedem Umzug die Leere in Ihr die durch das Abschied nehmen nur vergrößert wurde.

Kinder hatten beide in der Zeit keine und grundsätzlich war Sie Glücklich…

Trotzdem kam der Tag an dem Sie sich die Haare bürstete und es ihr zu viel wurde.
Mit Abschluss dieses Gedanken stand der Tod hinter ihr und grüßte Sie.
Ihr Leben stünde schon seit langem auf seiner Liste, jedoch war Sie stets Tabu für ihn, da sie unter dem Schutz Samaels stand.

Jedoch galt beim Tod das Selbe wie bei Samael: Sie hat die freie Wahl ob sie mit geht oder bleiben möchte.
Sie war bereit die Welt hinter sich zu lassen, welche Sie nun schon viel zu lange für einen Menschen bewohnte.
Einzig eine Bitte musste der Tod ihr noch erfüllen: ein letztes Treffen mit Samael zu organisieren, da sie sich noch von ihm verabschieden wolle.

Tod bat also Samael zu einer Lichtung wo er seine Liebste traf.
Unter Tränen gestand sie Samael, dass sie das Leben nicht mehr aushält und diese Welt verlassen und den Tod begleiten werde.

Samael verstand ihre Worte nicht und fragte sich weshalb er niemals bemerkt hatte, dass Sie zunehmend Müde wurde und den Lebenswillen verlor.
Erst als er Sie ein letztes mal küssen wollte bemerkte er, dass Ihr Körper gar nicht vor ihm Stand, sondern lediglich Ihr Astralleib und das Tod Sie schon längst geholt hatte. Er hatte Sie geholt ohne ihm Bescheid zu geben, ohne eine Alternative zu lassen, endgültig und unwiderruflich.
Und während sich ihre Lippen ein letztes mal berührten ging ihr Astralleib hinüber und wurde vom Tod im Jenseits empfangen und zu all den Menschen gebracht die sie im Laufe ihres Lebens hat ziehen lassen müssen.

Derweil verfinsterte sich Samael, bis er schließlich seine erste, letzte und einzige Träne weinte und die Liebe endgültig aus seinem Herzen verbannte…

Requiem

Samael war an jenem Abend gestorben und seine Essenz in einer kleinen Phiole den Menschen anvertraut worden.

Im dritten Zeitalter regierte Luzifer, wie er sich von seinem Sturz an nannte, die Pforten der Hölle und war der Schatzmeister der Unterwelt.

Keine Seele betrat oder verließ die Unterwelt ohne sein Wissen oder gar seine Zustimmung.

Von Zeit zu Zeit verließ er die Hölle um noch einmal unter den Menschen zu wandeln, den Geruch von Schwefel und Asche abzustreifen und sich zu erinnern. In seiner Erinnerung erweichte sich sein Gemüt so sehr dass er von Zeit zu Zeit einem Menschen, einem Liebenden, freies Geleit in die Hölle und zurück gewährte, sofern er sich in der Unterwelt für würdig erwies und innerhalb eines Sonnenlaufes zum Ausgang fand.

Manchmal schafft es der ein oder andere sogar wieder hinaus…

Nachwort

Samael, auch Luzifer genant wird all zu oft als das ultimativ Böse und Gegenspieler Gottes gesehen.

Es war mir wichtig einmal zu Mutmaßen was ihn von einem Engel, einem Cherubim zum Teufel hat werden lassen.

Laut Bibel War er schon immer Hochmütig und wollte selbst Gott übertreffen.

Ich denke dass dies eine nachvollziehbare Geschichte ist, diese jedoch nicht erklärt warum dies nicht von Anfang an so war. Immerhin ist auch Luzifer ein Geschöpf Gottes.

Daher braucht er meiner Meinung nach einen besseren Grund – eine Erklärung weshalb er sich von Gott abwendet.

Die Liebe ist eine mächtige, wenn nicht die mächtigste Kraft überhaupt und in meinen Augen das einzige das einen Engel fallen lassen kann. – Samael hat sich verliebt und in seiner Liebe war er so ehrlich und aufrichtig wie er sein kann, jedoch bleiben die Maßstäbe eines Engels andere als die eines Menschen.

Samael war so sehr verliebt und so Liebestrunken, dass die Zeit verging ohne dass er bemerkte, dass seine Angebetete mit der Ewigkeit die ihm so selbstverständlich war zu Recht kam und sie am Ende ihre Entscheidung revidieren musste, bzw. Sie einen neuen Weg ohne ihn gehen musste.

Samael selber konnte jedoch mit dem Liebeskummer nicht umgehen und Fiel, da er Hochmütig geworden war und sich verliebte und die Liebe zu einer Sterblichen Frau über seine Gottesliebe stellte und als diese zuende ging nicht mehr zurück konnte. Sein einziger Ausweg war das Sakrileg der Liebe gänzlich abzuschwören woraufhin Gott nicht anders konnte, als ihn aus dem Himmel zu verstoßen und seinen Fall einzuleiten.

Trotz dieses Falles sehe ich in ihm eine tragische Figur und ich bin der Meinung, dass ein Fehlen Gottes nicht unweigerlich „Böse“ bedeutet, sondern ein Fehlen, eine Leere – eben die Leere von Liebe.

Für mich ist Luzifer der Buchhalter der Hölle, ein Verwalter der uns und unseren freien Willen auf die Probe stellt, damit wir eine Entscheidung treffen und unseren Weg gehen können.

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