Lucifer (Serie)

Was passiert, wenn Gottes liebster Engel, einst gefallen und zum Herr der Unterwelt ernannt, auf die Idee kommt Ferien zu machen?

Ferien? – Ja, Ferien, kein rumgammeln zwischen Schwefel, Glut, Asche und Sündern, sondern ausschweifende Exzesse in der einzig angemessenen Stadt für unseren hohen Urlauber: Los Angeles, die Stadt der Engel.

 

So in etwa kann man die Serie „Lucifer“ einleiten ohne all zu viel zu verraten.

Innerhalb kürzester Zeit hat sie sich in meine Liste der Lieblingsserien gespielt, was nicht zuletzt an Hauptdarsteller Tom Ellis liegt: stets lässig cool, betont gelassen und mit einem diabolisch, süffisanten Grinsen auf den Lippen verkörpert er einen sehr sympatischen, gar kumpelhaften Luzifer.

Die Serie spielt mit dem bild des Verstoßenen, bockigen Sohn, welcher mit seinem Vater brach, weil dieser ihm eine undankbare Aufgabe gegeben hat.
Interessant an dieser Stelle ist es immer wieder zu sehen, dass er seine eigentliche Aufgabe, das Finden, Bestrafen und Wegsperren von Sündern und bösen Menschen, eigentlich gerne macht, ja geradezu genießt.

In der Serie wird wiederholt darauf eingegangen, dass Luzifer nicht das große Böse verkörpert, sondern nun ja wie soll man sagen – er ist zwar nicht der biblische Verführer der einen Dinge tun lässt die man eigentlich nicht will, sondern er fördert nur in uns zu Tage, das ohnehin, mindestens latent, vorhanden ist.

In biblischer Symbolik hat er also nicht Eva dazu verführt den verbotenen Apfel wider besseren Wissens zu essen, sondern er hat sie gefragt was sie eigentlich am meisten begehrt und warum sie es sich nicht nimmt, wenn sie es unbedingt will? – Warum Regeln befolgen die keinerlei ersichtlichen Sinn machen, die keinem Schaden, wenn man sie bricht?

Und hier wird es spannend mit unserem gefallenen Cherubim: Nach einiger Zeit in LA holt ihn das schnöde Leben der Menschen ein: er wird der ständigen Exzesse überdrüssig und nach einem Mord an einer Person unter seiner Obhut sinnt er auf Rache und will den Schuldigen bestrafen, lernt jedoch, dass es noch mehr Menschen gibt, die bestraft werden müssen.

Für ihn ist es nur logisch nun mit dem LAPD zusammen zu arbeiten und an vorderster Front Morde aufzuklären.

Hier erinnert mich Lucifer an Serien wie Castle, Quincy, Criminal Minds oder jede beliebige andere Polizei/Detektiv-Serie, wobei die Parallelen zu Castle für mich am stärksten sind. Am Anfang bestach Castle durch die Dynamik zwischen Richard Castle und Agent Backett.
Ebenso besticht Lucifer neben der schillernden Figur des Lucifer damit, dass zwischen ihm und seiner Partnerin eine gewisse Dynamik besteht die irgendwo zwischen Nerven, mögen und (Ver-)Achten.

Jemand der mit Krimiserien, vor allem Castle, nichts anfangen kann der sollte auch von Lucifer nicht all zu viel (neues) erwarten. Auch macht die Serie im Laufe der ersten Staffel keine großen Experimente was die generelle Formel und den generellen aufbau der Folge angeht.

Kennt man eine Folge weiß man prinzipiell wie die anderen laufen, trotzdem interessiert einen, was im Detail passiert, wie sich die Charaktere weiter entwickeln und Ja an Charakterentwicklung gibt es hier einiges, was aber in Spoilern enden würde.

Ich selber mochte die erste Staffel sehr und freue mich bereits auf weitere Staffeln…

Neuer (alter) Webhoster

Na super, mein bisheriger Hoster bei dem ich eigentlich glücklich gelandet war lautete XLHost…

Ja gelandet war!

Der Laden hat Anfang des Monats Konkurs angemeldet und in der Nacht vom 18.03. auf den 19.03.2017 endgültig die Server abgestellt.

Meine Mails habe ich rechtzeitig gesichert bekommen, meine Webseite bedurfte ohnehin der Überarbeitung…. Und hier ist sie nun – Gehostet bei einem Hoster bei dem ich früher schon war und bei dem ich zum Teil auch gerne Domains registriert habe, da man hier günstige Preise und viele Funktionen rund um die Domainverwaltung erhält: OVH Hierbei handelt es sich um einen Französischen Hoster, so dass meine Daten innerhalb der EU bleiben, was mir aktuell doch sehr wichtig ist.